Tag der Forschung

Tag der Forschung – CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN – Wir waren dabei!

Am 17. Mai 2025 öffneten das CECAD Exzellenzcluster, das Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung und das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns ihre Türen für den Tag der Forschung. Wissenschaft zum Anfassen, spannende Einblicke in aktuelle Projekte und direkte Begegnungen mit Forschenden standen auf dem Programm – und wir waren mittendrin!

Das Hautkrebs-Präventionsprojekt DIE SONNE UND WIR, eine Initiative des Zentrums für Molekulare Medizin Köln und der Klinik für Dermatologie, ist seit vielen Jahren eng mit dem CECAD verbunden.

Ein Programmpunkt war der Vortrag von Dr. Debora Grosskopf-Kroiher (Leiterin des Hautkrebs-Präventionsprojekts). Unter dem Titel „20 Minuten für Ihre Gesundheit: Rund um den UV-Schutz“ sprach sie über die oft unterschätzten Risiken der UV-Strahlung für Haut und Augen – und zeigte, wie einfach effektiver Schutz sein kann. Ihre Botschaft war klar: UV-Schutz trägt mit dazu bei, dass unsere Haut auch gesund altert. Denn UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Die sieben UV-Schutzmaßnahmen wirken am besten in den sonnenreichen Monaten, wenn diese kombiniert angewendet werden: 1) morgens am besten UV-Index checken, 2) intensive Sonne meiden und Schatten aufsuchen, 3) auf die Tageszeit achten, zur Mittagszeit hat die Sonne ihren höchsten Stand und so auch die höchste Stärke der UV-Intensität, 4) langärmeliges Shirt anziehen – Kleidung ist ein super UV-Schutz, 5) Sonnenbrille für die Augen, 6) eine Kappe oder einen Hut und 7) Sonnencreme für die Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind. 

Mitmach-Station CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN – Wissen erleben!

„An unserem UV-Schutz-Infostand war richtig was los! Groß und Klein konnten UV-Wissen spielerisch entdecken – und dabei richtig Spaß haben“, berichteten die Mitglieder des Projekt-Teams mit Fabian Glöckner, Milena Klinkhammer, Heike Müller, Dorothea und Michael.

  • Unser UV-Infotisch mit Infoflyern, Hauttypendrehscheibe und den beliebten Sachgeschichten von Anna und Max bot jede Menge Infos und Gesprächsanlässe.
     
  • Das UV-Schutz-Glücksrad brachte besonders Kinderaugen zum Leuchten – gemeinsam wurden die UV-Tipps auf den Aktionsbildern von Anna und Max besprochen, bevor die Kinder ihre weißen Kappen am Basteltisch fantasievoll bemalt haben. Besonders beeindruckt waren die Kinder über den Schatten, den das langärmelige Shirt auf den Arm von Max wirft. Kleidung ist ein guter UV-Schutz für die Haut – bevorzugt aus dichtem Gewebe mit einer dunklen Farbe.
  • Mit UV-Perlen-Armbändern, die bei UV-Strahlung ihre Farbe ändern, wurde die unsichtbare UV-Strahlung nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene „sichtbar“ – und dadurch ganz praktisch greifbar. Dabei sind die UV-Perlen ein Indikator für das Vorhandensein von UV-Strahlung. Auch bei Regenwetter und sogar wenn es schneit, verfärben sich die UV-Perlen und werden violett. In der Sonne verfärben sich die Perlen schneller, allerdings sagt die violette Färbung nichts über die Stärke der UV-Strahlung aus, durch die wir einen Sonnenbrand bekommen. Hierfür gibt es den UV-Index.
     
  • So wurde auch mit großem Interesse die UV-Index-Tafel von den Erwachsenen wahrgenommen. Der UV-Index ist eine international einheitliche Skala, die angibt, wie hoch die Belastung durch ultraviolette Strahlung an einem bestimmten Tag ist. Je höher der Wert, desto schneller kann ungeschützte Haut geschädigt werden. Den aktuellen UV-Index kann man täglich beim Deutschen Wetterdienst (DWD), beim Bundesamt für Strahlenschutz, in Wetter-Apps oder auf verschiedenen Umwelt-Webseiten einsehen. Ab einem UV-Index von 3 werden Schutzmaßnahmen empfohlen, ein Wert der oftmals im Frühjahr erreicht wird. 
     
  • Für die Erwachsenen war zudem der UV-Brillen-Check besonders spannend: Hier konnten sie ihre Sonnenbrillen testen und direkt live miterleben, wie gut die Schutzwirkung der Brillengläser vor der UV-Strahlung ist. Eine Sonnenbrille schützt, wenn diese das Siegel UV-400 besitzt. Dann blockieren die Gläser der Sonnenbrille alle UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern und schützen die Augen zuverlässig vor UV-A- und UV-B-Strahlung. Die dunkle Tönung der Gläser sorgt lediglich für den sogenannten Blendschutz. Dieser wird durch die Filterkategorie angegeben – die meisten Sonnenbrillen liegen bei Kategorie 2 oder 3. Eine vermeintliche Sonnenbrille mit dunklen Gläsern ohne UV-400-Kennzeichnung ist schädlich für die Augen. Die dunklen Gläser führen dazu, dass sich die Pupillen durch die Dunkelheit weiten und die UV-Strahlung kann – da die Gläser keinen UV-Schutz besitzen – ungehindert ins Auge eindringen. Die Brille sollte außerdem gut sitzen, möglichst dicht am Gesicht anliegen und breite Bügel haben, damit die Augen auch seitlich vor einfallender UV-Strahlung geschützt sind.

Lesen Sie auch den Bericht vom CECAD Excellenzcluster und  vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns über diesen informativen und interessanten Tag. 

Das Hautkrebs-Präventionsprojekt DIE SONNE UND WIR - eine Initiative des Zentrums für Molekulare Medizin Köln (Universität zu Köln) und der Klinik für Dermatologie (Uniklink Köln) - ist Kooperationspartner der deutschlandweiten Kampagne CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN der Deutschen Krebshilfe.